Bayrische Biergartenkultur auf piratisch

April 4, 2013 at 2:19 nachmittags (fun, Medien, Video) (, , , , , )

Als gestern die Frage aufkam, wer in oder um München denn des Bayrischen mächtig sei fiel mir eine spontane Comedyeinlage während des Debattiertrainings in der LGS wieder ein, von der eine Aufnahme (in mäßiger Handyqualität im großen Raum) existiert die ich euch nicht vorenthalten möchte:

OGG
MP3

Thema war eine Änderung der Sperrstunde für Biergärten, die seit Mitte der 90er auf 23:00 festgelegt ist, was auf einen Aufstand der Bevölkerung gegen die Vorverlegung auf 21:30 zurückzuführen ist(die sogenannte “Biergartenrevolution“), die durch einige Pullacher Anwohner wegen der angeblichen Lärmbelästigung durch die “Waldwirtschaft” durchgesetzt wurde. Da das Debating ohne Ankündigung des Themas stattfindet und die Zwischenredner quasi nur mit sieben bis etwa 30 min Vorbereitung ohne Möglichkeit zur realen Faktenprüfung (Erklärung siehe unten) als Reaktion auf die Beiträge der “Regierung” und “Opposition” in die Übungsdebatte einsteigen erhebt der spontane Beitrag keinen Anspruch auf Richtigkeit gennanter “Fakten”.

Das Debating ist eigentlich eine ernste Sache, bei der Piraten das parlamentarische debattieren üben. Dabei wird in zwei gegnerischen Gruppen zu jeweils drei Personen je 7 Minuten debattiert, die Gruppen haben vorher etwa 10 Minuten zur Vorbereitung. Dazwischen sprechen drei Teilnehmer der Debatte, die das Thema erst bei Eröffnung durch die Regierungsseiten erfahren und sich dann für eine Seite entscheiden müssen. Der Beitrag stellt eine dieser normal dreimiunütigen Zwischenreden dar.
Die Debattierabende finden in der Regel alle zwei Wochen in der Landesgeschäftsstelle in München statt und sind für alle Interessenten offen, aktuelle Infos findet ihr hier.

Obwohl ich das Debattiertraining normalerweise recht ernst nehme hab ich es mir bei diesem Thema spontan nicht nehmen lassen, ausnahmsweise etwas aus der Rolle zu fallen:-)


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Prost! – Foodwatch beklagt Etikettenschwindel bei “Bier”

Mai 23, 2012 at 6:29 nachmittags (fun) (, , )

Foodwatch klagt wie jedes Jahr den Etikettenschwindel bei Lebensmittelherstellern an und vergibt den “Goldenen Windbeutel”. Dieses Jahr auf der Liste “Clausthaler”, ein Mischgetränk mit Hopfen und Malz, das auf dem Etikett die Verbraucher täuschende Bezeichnung “Bier” trägt. Die Organisation wirft dem Hersteller vor, Verbraucher absichtlich in die Irre zu führen, indem eine Ähnlichkeit mit dem nach Reinheitsgebot gebrauten Traditionsgetränk suggeriert wird. “Mixgetränke jeglicher Art und Zusammensetzung dürfen sich heute ‘Bier’ nennen. Bei den Produzenten ist Hopfen und Malz verloren. Die weitere Verwässerung des Begriffs muss unbedingt verhindert werden”, so die Begründung der Verbraucherschützer.
August und Tina Franz von der Vereinigung der Münchner Bierbrauer nehmen die Nominierung zum Anlass, Klage beim Patent- und Markenamt einzureichen, um dem unsittlichen Treiben preussischer Trittbrettfahrer nach über 500 Jahren stummer Duldung endlich Einhalt zu gebieten. Die Wiesnwirte sprachen sich dagegen gegen die Wiedereinführung von Preis- und Schankregelungen des bayrischen Reinheitsgebots von 1516 aus.


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Stopp Paul!!!

Juli 10, 2010 at 2:41 vormittags (Ab18, fun, piratiges) (, )

…no comment


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